Pharmazeutische Industrie


Mit namhaften Kunden wie Baxter, Shire und Octapharma, die uns schon mehrfach zu Projekten hinzugezogen haben, konnten wir uns eine ausgezeichnete Reputation in der Pharmazeutischen Industrie erarbeiten. Typische Dienstleistungen die wir in in diesem Umfeld anbieten drehen sich um die Optimierung von Stoff- und Energieströmen in Anlagen kleiner und mittlerer Größe. Besonders bei den geringen Abmessungen von Anlagen zur Endverpackung von Pharmazeutika stößt man mit herkömmlichen Ingenieurs-Methoden messtechnisch und experimentell schnell an Grenzen. Mit unseren Simulationen lassen sich dagegen auch noch die kleinsten geometrischen Faktoren auflösen und deren Einfluss auf Herstellungs- und Abfüllprozesse beurteilen. Dabei sind auch Prozessparameter wie die Scherbelastung (shear stress) oder Mischqualität einfach ableitbar, die experimentell nur äußerst aufwändig erfasst werden können. So unterstützen wir Sie dabei, ein Höchstmaß an Sicherheit für ihre Kunden zu erreichen.

In der Praxis schränkt auch die Notwendigkeit der Validierung bei größeren Prozessänderungen die Möglichkeiten der Optimierung stark ein. Um unnötigen Aufwand und hohe Kosten zu vermeiden sind daher zielgerichtete Lösungen notwendig, deren Effektivität so weit wie möglich im Vorfeld gesichert sein muss. Sowohl bei der Planung von Anlagen als auch bei der Optimierung und Problembehebung leisten unsere Simulationen einen wertvollen Beitrag. So können Sie sich bei der Problembehebung auf jene Lösungsansätze konzentrieren, die tatsächlich den größten Einfluss auf die Situation ausüben, statt unproblematische Anlagenteile "auf Verdacht" zu überarbeiten oder auszutauschen.


Taylor-Couette Strömung - Oben: Literaturbeispiel, Unten: vergleichbares Beispiel aus Simulation.

Den Zeitbedarf und den simulativen Lösungsansatz klären wir im Vorfeld mit Ihnen ab um rechtzeitig vor dem Beginn von Umbauten die notwendigen Änderungen vorschlagen zu können. Dabei überraschen wir unsere Kunden immer wieder mit der Geschwindigkeit unserer Analysen. Je nach Komplexität der Aufgabe können wir Ihnen unsere Analyse oft schon zwei bis drei Wochen nach Projektbeginn übermitteln. Ganz bewusst positionieren wir uns so als Gegengewicht zu Forschungseinrichtungen deren zusätzlicher Forschungs- und Bildungsauftrag zu Projektlaufzeiten führt, die sich oft über Jahre erstrecken. Unsere Erfahrung, Zugang zu den schnellsten Computer-Clustern in Europa und die ausschließliche Konzentration auf die Lösung Ihres Problemes, erlaubt es uns, diesbezüglich eine Sonderstellung einzunehmen.

Die Problemstellungen reichen dabei von der Beurteilung von Scherbelastungen über Mischprobleme bis hin zur Kühlung von schnell rotierenden Anlagen. In der Projektvorbereitung formulieren wir das Kernproblem und erarbeiten Schritt-für-Schritt in enger Abstimmung die effektivste Lösung. Kontaktieren Sie uns unter office(at)rheologic.at!


 

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Beispiele:


Octapharma

Optimierung eines Misch- und Suspendiervorganges
in der pharmazeutischen Produktion

Beispiel für Optimierung eines Rührkessels.In Zusammenarbeit mit Octapharma, dem weltweit größten, im Privatbesitz befindlichen Hersteller von Arzneimitteln basierend auf Humanplasma, simuliert Rheologic Suspendiervorgänge.

Ausgehend von hochauflösenden 3D-Scans unterschiedlicher Rührer und vorliegenden Tankgeometrien wird in mehrphasigen, instationären Simulationen das Einmisch- und Suspendierverhalten von Produktpartikeln in Rührkesseln simuliert. Daraus werden die optimalen Rührerparameter wie Bauart, Drehzahl und Einbauposition ermittelt um eine Prozessintensivierung zu erreichen.